Kosten einer Trauerfeier

Bei der Trauerfeier wird einem kürzlich verstorbenen Menschen die letzte Ehre erwiesen. Sie soll dazu dienen im Kreis der geliebten Menschen dem Verstorbenen zu gedenken und gemeinsam Abschied zu nehmen. Dabei ist dem Ablauf einer Trauerfeier keine Grenzen gesetzt. Es können Reden von speziellen Trauerrednern gehalten werden, die Angehörigen können selbst Reden halten, Musik jeglicher Art kann gespielt werden, ob vom Band oder als Live Musik, die individuelle Entscheidung der Hinterbliebenen ist. Zudem ist auch das Zitieren von Trauersprüchen aus religiösen Schriften oder bekannter Literatur möglich. Genauso vielfältig die Möglichkeiten einer Trauerfeier sind, so können auch die Kosten variabel gestaltet werden. Dies ist ganz davon abhängig, was man für die Trauerfeier ausgeben möchte und kann.

Kosten der Gästebewirtung

Ein gängiger Bestandteil der Trauerfeier ist das gemeinsame Essen während der Trauerfeier. Ob man es nun Leichenschmaus, Beerdigungskaffee, Leidessen oder Leichenmahl nennen möchte, ist ganz individuell. In der Regel findet das Essen nach der Beerdigung statt. Dieses kann bei einem der Angehörigen zuhause stattfinden oder eine gastronomische Einrichtung gewählt werden. Je nachdem, wie groß der finanzielle Spielraum ist, kann man durch das Ausrichten im eigenen Haus Kosten sparen. Für ein Essen in einem Restaurant oder einem Catering-Service liegen die Kosten zwischen 10,- bis 30,- Euro pro Person. Im Vergleich dazu liegen die Kosten bei der Selbstbewirtung zwischen drei und fünf Euro. Üblich ist es Kaffee und Kuchen anzubieten. Bei der Kuchenwahl gelten trockene Kuchensorten, wie Streusel- oder Marmorkuchen als angemessen. Üppige Sahnetorten sind eher unüblich. Ansonsten wird auch oftmals der Lieblingskuchen des Verstorbenen gewählt. Des Weiteren sind leichte Schnittchen, belegte Brötchen und Suppen üblich. Auf opulentes Essen wird meistens lieber verzichtet. 

Trauerredner

Angehörigen fällt es oftmals schwer im Trauerfall die richtigen Worte zu finden beziehungsweise sehen sie sich oft nicht in der Lage dazu. Aus diesem Grund können Trauerredner beauftragt werden. Diese werden meistens von dem ausgewählten Beerdigungsinstitut empfohlen und beauftragt. Trauerreden werden meistens in der Kapelle oder direkt am Grab gehalten. Im Fall religiöser Trauerredner kann das der Pfarrer oder Priester der Gemeinde sein. Diese bieten ihre Dienst oftmals kostenfrei an oder nehmen nur einen kleinen Entschädigungsaufwand an, der die Fahrtkosten ersetzt. Es können aber auch weltliche Trauerredner beauftragt werden. Für diese Dienste fällt dann ein Entgelt zwischen 100,- und 400,- Euro an. Es gibt auch Bestatter, die die Trauerrede selbst halten. Um Beerdigungskosten zu sparen, kann die Trauerrede anstatt von einem Trauerredner von Freunden oder Familienangehörigen übernommen werden. Dies kann der Trauerrede eine persönlichere Note verleihen, da es sich um eine Person handelt, die den Verstorbenen kannte.

Weitere hilfreiche Informationen:


Bewertung dieser Seite: 3.0 von 5 Punkten. (2 Bewertungen)
Finden Sie diese Seite hilfreich? Geben auch Sie mit einem Klick auf die Sterne Ihre Bewertung ab.
(1 Stern: Wenig hilfreich, 5 Sterne: Sehr hilfreich)